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STATUTEN DES Vereins „PRO GANZHEITSMEDIZIN“

ZVR –Zahl 249780215

Soweit in diesen Statuten auf natürliche Personen bezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt
sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
1.1.  Der Vereinsname „Plattform für Ganzheitsmedizin“ wird geändert in „Pro Ganzheitsmedizin“.
1.2.  Der  Verein  hat  seinen  Sitz  in  Wien  und  erstreckt  seine  Tätigkeit  sowohl  auf  die Republik Österreich als auch auf das Ausland. Der Verein ist berechtigt Zweigstellen und Zweigvereine in den Bundesländern zu errichten.

§ 2 Zweck
Der Verein, dessen Tätigkeit gemeinnützig und nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt:

  • Verbreitung und Förderung ganzheitsmedizinischen Wissens und ganzheitsmedizinischer Methoden für Laien und breite Bevölkerungskreise unter besonderer Berücksichtigung der  Gesundheitsvorsorge bzw. Gesundheitsförderung/ Prävention sowie der Förderung derGesundheitskompetenz.
  • Förderung und Unterstützung der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin (kurz: GAMED)
  • Förderung und Unterstützung von Gesundheitseinrichtungen zur Förderung der Ganzheitsmedizin
  • Beratung und Organisationsunterstützung für Gesundheitseinrichtungen zur Förderung der Ganzheitsmedizin.

§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks
3.1.  Der  Vereinszweck  soll  durch  die  in  den  Abs.  2  und  3  angeführten  ideellen  und materiellen Mittel erreicht werden.
3.2.  Als ideelle Mittel dienen:
a)  Vorträge, Versammlungen und Diskussionsabende
b)  Durchführung von Kursen im Bereich der Gesundheitserziehung
c)  Herausgabe  einer  Zeitschrift  und  anderer  Publikationen  für  Ganzheitsmedizin  für Laien
d)  Betrieb einer Website im Internet
e)  Betrieb  einer  Beratungsstelle  für  Laien  und  für  Gesundheitseinrichtungen  zur Förderung der Ganzheitsmedizin.
3.3.  Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:
a)  Mitgliedsbeiträge
b)  Erträgnisse aus Veranstaltungen
c)  Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen.

3.4.  Mit  fördernden  Mitgliedern  kann  der  Vorstand  einen  (erhöhten)  Mitgliedsbeitrag vereinbaren  oder  ihnen  die  Zahlung  eines  Mitgliedsbeitrages  für  einen  bestimmten Zeitraum oder auf unbestimmte Zeit erlassen.
3.5.  Der  Mitgliedsbeitrag  für  das  laufende  Geschäftsjahr  (Kalenderjahr)  ist  jeweils  bis Ende Februar dieses Jahres zu bezahlen.
3.6.  Mitglieder  des  Vorstandes  und  des  Wissenschaftlichen  Beirates  sowie  die Rechungsprüfer  sind  für  die  Dauer  ihrer  Funktion  von  der  Zahlung  des  Mitgliedsbeitrags befreit.

§ 4 Arten der Mitgliedschaft
4.1.  Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche und fördernde Mitglieder.
4.2.  Ordentliche  Mitglieder  sind  natürliche  Personen,  juristische  Personen  oder rechtsfähige Personengemeinschaften, die Interesse an der Ganzheitsmedizin bekunden.
4.3.  Fördernde  Mitglieder  sind  natürliche  oder  juristische  Personen  oder  rechtsfähige Personengemeinschaften,  die  den  Vereinszweck  durch  finanzielle  oder  sonstige Zuwendungen fördern.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
Über  die  Aufnahme  von  Mitgliedern  entscheidet  der  Vorstand.  Die  Aufnahme  kann  ohne Angabe  von  Gründen  verweigert  werden.  Die  Entscheidung  des  Vorstandes  ist unanfechtbar und endgültig.
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
6.1.  Die Mitgliedschaft endet:
a)  durch freiwilligen Austritt
b)  durch Ausschluss
c)  durch Streichung
d)  durch Ableben bzw. Erlöschen.

6.2.  Der freiwillige Austritt aus dem Verein kann nur mit schriftlicher Austrittserklärung an  den  Vorstand  zum  31.12.  eines  Kalenderjahres  unter  Einhaltung  einer  Frist  von  zwei Monaten erfolgen.
6.3.  Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung  der  Vereinsinteressen,  dieser  Statuten,  der  Mitgliederpflichten  und  wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
6.4.  Gegen  den  Ausschluss  ist  die  Berufung  an  die  Generalversammlung  zulässig.  Die Berufung muss innerhalb eines Monats ab Zugang der Entscheidung über den Ausschluss beim Vorstand eingebracht werden. Bis zur Entscheidung durch die Generalversammlung ruhen die Mitgliedsrechte. Die Entscheidung der Generalversammlung über die Berufung ist unanfechtbar und endgültig.
6.5.  Die  Streichung  erfolgt,  wenn  ein  Mitglied  mit  der  Zahlung  der  Mitgliedsbeiträge trotz zweimaliger Mahnung länger als drei Monate im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fälligen Mitgliedsbeiträge bleibt davon unberührt.
6.6.  Die  Mitgliedschaft  erlischt  durch  Tod,  bei  juristischen  Personen  und Personengemeinschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
7.1.  Die ordentlichen Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen  und  die  Einrichtungen  des  Vereins  zu  beanspruchen.  Die  ordentlichen Mitglieder haben das aktive und passive Wahlrecht, das Stimmrecht sowie das Recht auf Antragstellung  an  die  Vereinsorgane.  Jedes  ordentliche  Mitglied  hat  eine  Stimme. Juristische  Personen  und  rechtsfähige  Personengemeinschaften  üben  ihre  Rechte  durch das  dazu  befugte  Vertretungsorgan  bzw.  durch  einen  schriftlich  bevollmächtigten Vertreter aus.
7.2.  Fördernde  Mitglieder  unterstützen  die  Plattform  durch  ideelle  bzw.  finanzielle Zuwendungen.
7.3.  Alle  Mitglieder  sind  verpflichtet,  die  Vereinsinteressen  zu  fördern  und  alles  zu unterlassen, was das Ansehen und/oder den Zweck des Vereins schädigt.
7.4.  Alle Mitglieder haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.
7.5.  Alle  Mitglieder  sind  zur  pünktlichen  Zahlung  der  Mitgliedsbeiträge  in  der festgesetzten bzw. (mit dem fördernden Mitglied) vereinbarten Höhe verpflichtet.

§ 8 Vereinsorgane
Organe des Vereines sind:
a)  die Generalversammlung (§§ 9 und 10),
b)  der Vorstand (§§ 11 bis 13),
c)  die Rechnungsprüfer (§ 14) und
d)  das Schiedsgericht (§ 15).

§ 9 Generalversammlung
9.1.  Die  Einberufung  der  ordentlichen  und  außerordentlichen  Generalversammlung erfolgt durch den Vorstand unter Einhaltung einer Frist von mindestens drei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung.
9.2.  Die ordentliche Generalversammlung ist mindestens einmal im Jahr einzuberufen.
9.3.  Die  Aufgaben  der  Generalversammlung  und  deren  Beschlussfassung  vorbehalten sind:
1.  Die  Entgegennahme  und  Genehmigung  des  Rechenschaftsberichtes  des  Vorstandes, des  Rechnungsabschlusses  des  Kassiers  oder  des  freiwillig  erstellten Jahresabschlusses,  des  Berichtes  der  Rechnungsprüfer,  der  Einnahmen-  und Ausgabenrechnung des Vereines sowie die Entlastung des Vorstandes.
2.  Die Entgegennahme und Genehmigung des Jahresvoranschlages.
3.  Die  Festsetzung  der  Höhe  und  der  Fälligkeit  des  Mitgliedsbeitrages  für  ordentliche Mitglieder.
4.  Die  Wahl,  Bestellung  und  Enthebung  des  Vorstandsvorsitzenden  und  der  anderen Vorstandsmitglieder.
5.  Die Wahl, Bestellung und Enthebung der Rechnungsprüfer.
6.  Die Wahl der Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates.
7.  Die Beschlussfassung über die Geschäftsordnung für den Vorstand.
8.  Die Beschlussfassung über Statutenänderungen.
9.  Die  Genehmigung  von  Rechtsgeschäften  zwischen  Vorstandsmitgliedern  und/oder Rechnungsprüfern und dem Verein.
10.  Die  Entscheidung  über  Berufungen  von  Mitgliedern  im  Verfahren  wegen  Ausschluss aus dem Verein.
11.  Die Beschlussfassung über eine freiwillige Auflösung des Vereines.
12.  Die  Beschlussfassung  über  Verwendung  des  Vermögens  im  Falle  der  freiwilligen Auflösung.
13.  Die Beschlussfassung über sonstige an die Generalversammlung gestellte Anträge.

9.4.  Eine  außerordentliche  Generalversammlung  ist  vom  Vorstand  binnen  4  Wochen einzuberufen, wenn
a)  der Vorstand oder
b)  die Generalversammlung dies beschließt oder
c)  die Einberufung von mehr als einem Drittel der ordentlichen Mitglieder oder
d)  einem  der  Rechnungsprüfer  unter  Angabe  der  Gründe  vom  Vorstand  verlangt wird.

9.5.  Die  Generalversammlung  ist  ohne  Rücksicht  auf  die  Anzahl  der  Erschienenen beschlussfähig.  Sie  fasst  ihre  Beschlüsse,  soweit  es  diese  Statuten  nichts  anderes vorsehen,  mit  einfacher  Mehrheit  der  gültig  abgegebenen  Stimmen.  Bei Stimmengleichheit  entscheidet  die  Stimme  des  Vorsitzenden  (d.i.  der Vorstandsvorsitzende und im Fall dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter).
9.6.  Die Generalversammlung fasst Beschlüsse in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse über Statutenänderungen und die Auflösung des  Vereines  bedürfen  einer  Zweidrittelmehrheit  der  gültig  abgegebenen  Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
9.7.  Jedes  Mitglied  hat  nur  eine  Stimme,  bei  Stimmengleichheit  gibt  die  Stimme  des Vorsitzenden des Ausschlag. Die Abstimmungen erfolgen in der Regel durch Handheben, auf Antrag durch geheime Wahl.
9.8.  Der Vorsitz der Generalversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden geführt, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter.
9.9.  Anträge  zur  Generalversammlung  sind  mindestens  7  Tage  vor  dem  Termin  der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

§ 10 Vorstand
10.1.  Die  Vorstand  des  Vereins  besteht  aus  4  Mitgliedern  (diese  sind  der  Vorsitzende, sein Stellvertreter, der Kassier und der Schriftführer).
10.2.  Die  Funktionsdauer  des  Vorstandes  beträgt  fünf  Jahre.  Auf  jeden  Fall  dauert  sie bis  zur  Wahl  eines  neuen  Vorstandes.  Ausgeschiedene  Vorstandsmitglieder  sind  wieder wählbar.
10.3.  Der  Vorstand  hat  bei  Ausscheiden  eines  gewählten  Mitglieds  das  Recht  an  seine Stelle  ein  anderes  Mitglied  zu  kooptieren.  Die  Kooptierung  und  Bestellung  dieses Mitglieds  ist  in  der  nächsten  Generalversammlung  den  Mitgliedern  zur  Abstimmung vorzulegen.
10.4.  Die Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder einberufen wurden und mindestens  drei  von  ihnen  anwesend  sind.  Sollte  durch  Abwesenheit  von Vorstandsmitgliedern eine beschlussfähige Vorstandssitzung nicht zustande kommen, so ist  diese  durch  den  Vorsitzenden  nach  einer  Frist  von  5  Tagen  erneut  einzuberufen  und ist  ohne  Rücksicht  auf  die  Zahl  der  Erschienenen  beschlussfähig.  Den  Vorsitz  in  den Vorstandssitzungen  führt  der  Vorstandsvorsitzende,  im  Verhinderungsfall  sein Stellvertreter.
10.5.  Der  Vorstand  fasst  seine  Beschlüsse  mit  einfacher  Mehrheit  der  gültig abgegebenen Stimmen, bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
10.6.  Die  Vorstandsmitglieder  können  jederzeit  schriftlich  ihren  Rücktritt  erklären.  Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Fall des Rücktritts des gesamten Vorstandes an  die  Generalversammlung  zu  richten.  Der  Rücktritt  wird  erst  mit  der  Wahl  bzw. Kooptierung  eines  Nachfolgers  bzw.  –  bei  Rücktritt  mehrerer  Vorstandsmitglieder  -  ihrer Nachfolger wirksam.

§ 11 Aufgaben des Vorstandes
11.1.  Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins.
11.2.   Der  Vorstand  führt  die  Geschäfte  aufgrund  dieser  Statuten,  der  Beschlüsse  der Generalversammlung  und  der  Geschäftsordnung.  Er  verfügt  über  die  Geldmittel  des Vereins.
11.3.  Im besonderen obliegt dem Vorstand auch:
1.  die  Ausarbeitung  einer  Geschäftsordnung  zur  Vorlage  und  Beschlussfassung  an  die Generalversammlung;
2.  die Beschlussfassung über die Einberufung der Generalversammlung;
3.  die Entscheidung über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern des Vereins;
4.  die  Erstellung  der  Einnahmen-  und  Ausgabenrechnung  (samt  Vermögensübersicht), des Jahresvoranschlages und des Finanzierungsplanes;
5.  die Beschlussfassung über die zum Vereinszweck gehörenden Mittel wie insbesondere über  die  Durchführung  von   Veranstaltungen,  Versammlungen  und Diskussionsabenden, Durchführung von Kursen im Bereich der Gesundheitserziehung, Herausgabe  einer  Zeitschrift  und  anderer  Publikationen  für  Ganzheitsmedizin  für Laien,  Betrieb  einer  Website  im  Internet,  Betrieb  einer  Beratungsstelle  und  anderen Aktivitäten;
6.  die Aufnahme, Kündigung und Entlassung von Dienstnehmern des Vereines.
7.  die Verwaltung des Vereinsvermögens.

11.4.  Der Vorstand nimmt darüber hinaus alle Aufgaben und Befugnisse wahr, die durch die Statuten nicht anderen Vereinsorganen zugewiesen sind.
11.5.  Der  Vorstandsvorsitzende  führt  den  Vorsitz  in  der  Generalversammlung  und  im Vorstand.
11.6.  Der  Vorstandsvorsitzende  vertritt  den  Verein  nach  außen.  Schriftliche Ausfertigungen sowie rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten  bzw.  für  ihn  zu  zeichnen,  bedürfen  zu  ihrer  Gültigkeit  der  Unterschriften  des Vorstandsvorsitzenden  und  des  Schriftführers,  in  Geldangelegenheiten (= vermögenswerte Verfügungen) der Unterschriften des Vorstandsvorsitzenden und des Kassiers. Rechtsgeschäfte  zwischen  Vorstandsmitgliedern  und  dem  Verein  sowie  zwischen Rechnungsprüfern  und  dem  Verein  bedürfen  zu  ihrer  Gültigkeit  außerdem  der Genehmigung der Generalversammlung.
11.7.  Dem Schriftführer obliegt die Dokumentation der Vereinsangelegenheiten. Er führt das  Protokoll  bei  Generalversammlungen  und  Vorstandssitzungen.  Der  Schriftführer  hat den Vorstandsvorsitzenden bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen.
11.8.  Der  Kassier  ist  für  die  ordnungsgemäße  Geldgebarung  des  Vereines verantwortlich. Dem Kassier obliegt insbesondere:
a)  die Verwaltung des Vereinsvermögens;
b)  die Budgeterstellung und Planung für das kommende Geschäftsjahr;
c)  die Erstellung der Rechnungsabschlüsse.

11.9.  Bei  Gefahr  im  Verzug  ist  der  Vorstandsvorsitzende  berechtigt  auch  in Angelegenheiten  die  in  den  Wirkungsbereich  der  Generalversammlung  oder  des Vorstandes  fallen,  unter  eigener  Verantwortung  selbständig  Anordnungen  zu  treffen; diese  bedürfen  jedoch  der  nachträglichen  Genehmigung  durch  das  zuständige Vereinsorgan.

§ 12 Rechnungslegung
12.1.  Geschäftsjahr des Vereines ist das Kalenderjahr.
12.2.  Der  Vorstand  hat  dafür  zu  sorgen,  dass  ein  den  Anforderungen  des  Vereines entsprechendes  Rechnungswesen  eingerichtet  ist,  die  laufende  Aufzeichnung  der Einnahmen  und  Ausgaben  des  Vereines  laufend  erfolgt  und  zum  Ende  des Geschäftsjahres  binnen  fünf  Monaten  eine  Einnahmen-Ausgaben-Rechnung  bzw.  ein freiwilliger Jahresabschluss samt Vermögensübersicht erstellt wird. Im übrigen gelten die Bestimmungen  des  §  21  Vereinsgesetz  2002  und  die  einschlägigen Rechnungslegungsvorschriften.

§ 13 Rechnungsprüfer
13.1.  Die Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von fünf Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig
13.2.  Die  Funktion  eines  Rechnungsprüfers  erlischt  durch  Tod,  Ablauf  der Funktionsperiode,  Enthebung  oder  Rücktritt.  Der  dem  Vorstand  schriftlich  mitzuteilende Rücktritt  wir  erst  mit  der  Bestellung  des  Nachfolgers  des  betroffenen  Rechnungsprüfers wirksam.
13.3.  Den  Rechnungsprüfern  obliegt  die  laufende  Geschäftskontrolle  und  die Überprüfung  der  Finanzgebarung  des  Vereines  und  insbesondere  des Rechnungsabschlusses im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Diese Prüfung hat sowohl laufend als auch in Bezug  auf  die  Einnahmen-Ausgaben-Rechnung  zu  erfolgen.  Der  Vorstand  hat  den Rechnungsprüfern  die  erforderlichen  Unterlagen  vorzulegen  und  die  erforderlichen Auskünfte zu erteilen.
13.4.  Die  Rechnungsprüfer  haben  der  Generalversammlung  über  das  Ergebnis  der Überprüfung zu berichten.
13.5.  Im Falle von beharrlichen und schwerwiegenden Verstößen des Vorstandes gegen die  ihm  obliegenden  Rechnungslegungsvorschriften  haben  die  Rechnungsprüfer  vom
Vorstand  die  Einberufung  einer  Generalversammlung  zu  verlangen  oder  eine  solche selbst einzuberufen.

§ 14 Wissenschaftlicher Beirat
Der Vorstand hat das Recht, Personen die im Umfeld der Ganzheitsmedizin tätig sind, in den  Wissenschaftlichen  Beirat  aufzunehmen.  Dem  Wissenschaftlichen  Beirat  obliegt  es, die Tätigkeit des Vereins zu unterstützen und den Vorstand in dieser Hinsicht zu beraten.

§ 15 Schiedsgericht
15.1.  Zur  Schlichtung  aller  Streitigkeiten  aus  dem  Vereinsverhältnis  ist  ein vereinsinterne Schiedsgericht berufen.
15.2.  Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen, die – mit Ausnahme der Generalversammlung – keinem Vereinsorgan angehören.
15.3.  Im  Anlassfall  wird  das  Schiedsgericht  derart  gebildet,  dass  ein  Streitteil  dem Vorstand  ein  Mitglied  als  Schiedsrichter  schriftlich  namhaft  macht.  Über  Aufforderung durch  den  Vorstand  binnen  sieben  Tagen  macht  der  andere  Streitteil  innerhalb  von  14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten  Schiedsrichter  binnen  weiterer  14  Tage  ein  drittes  ordentliches  Mitglied  zum Vorsitzenden  des  Schiedsgerichtes,  der  –  mit  Ausnahme  der  Generalversammlung  – keinem  Vereinsorgan  angehört.  Bei  Stimmengleichheit  entscheidet  unter  den Vorgeschlagenen das Los.
15.4.  Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit  einfacher  Stimmenmehrheit.  Es  entscheidet  nach  bestem  Wissen  und  Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig und für die Streitparteien, die anderen Vereinsmitglieder und die Vereinsorgane bindend.

§ 16 Auflösung des Vereines
16.1.  Die  freiwillige  Auflösung  des  Vereines  kann  nur  in  einer  zu  diesem  Zweck einberufenen  Generalversammlung  und  nur  mit  Zweidrittelmehrheit  der  gültig abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
16.2.  Diese  Generalversammlung  hat  auch  -  sofern  Vereinsvermögen  vorhanden  ist  -über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschuss darüber zu fassen, wem dieser das  nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
16.3.  Bei  Auflösung  des  Vereines  oder  bei  Wegfall  des  bisherigen  begünstigten Vereinszweckes  ist  das  verbleibende  Vereinsvermögen  für  Zwecke  der  Ganzheitsmedizin (oder sonstiger konkreter abgabenrechtlich begünstigter Zwecke) zu verwenden.
16.4.  Der  letzte  Vereinsvorstand  hat  die  freiwillige  Auflösung  binnen  vier  Wochen  nach Beschlussfassung  der  zuständigen  Vereinsbehörde  schriftlich  anzuzeigen.  Er  ist  auch verpflichtet, die freiwillige Auflösung innerhalb derselben Frist in einem amtlichen Blatt zu verlautbaren.